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Kapitel 14 von 16

Das Weidefest und die Sache mit der Beschwerdeabteilung

September 2026 · Ein Fest mit unerwarteten Herausforderungen
Illustration zu Kapitel 14

Nach dem großartigen Wildparkbesuch könnte man meinen, Leo sei nun endgültig zum entspannten Weltbürger geworden. Nun ja. Ganz so einfach ist das Leben mit einem jungen Aussie natürlich nicht.

Beim Weidefest mit Alpakas war Leo deutlich aufgeregter als im Wildpark. Und dann gab es auch noch andere Hunde. Hunde, die beschlossen hatten, den kleinen Herrn Löwenherz lautstark zu begrüßen.

Fremder Hund: „WUFF! WUFF! WUFF!“

Leo: „Frauchen?“

Frauchen: „Ja, Leo.“

Leo: „Der schreit mich an.“

Frauchen: „Ich höre es.“

Fremder Hund: „WAAAAUFF!“

Leo: „Der hört gar nicht auf.“

Frauchen: „Lass gut sein.“

Leo: „Ja, aber …“

Fremder Hund: „WUFFWUFFWUFF!“

Leo: „WUFF!“

Frauchen: „Leo, lass gut sein.“

Leo: „… okay.“

Und tatsächlich: Leo hörte wieder auf. Obwohl die anderen Hunde weiter bellten.

Leo: „Frauchen?“

Frauchen: „Ja?“

Leo: „Ich möchte aber festhalten, dass der angefangen hat.“

Frauchen: „Ist vermerkt.“

Leo: „Gut. Dann können wir weiter.“

Und so ging es weiter. Mit einem aufgeregten, aber gut ansprechbaren kleinen Aussie.

WAS BLEIBT Leo war nicht durchgehend entspannt. Er bellte sogar einmal zurück. Aber er ließ sich wieder erreichen und geriet trotz der Aufregung nicht in eine größere Eskalation. Er musste nicht beweisen, dass ihn nichts mehr aufregt. Nur, dass er auch dann noch mit Frauchen zusammenarbeiten kann, wenn die Welt ein bisschen verrücktspielt.

TEIL II

Die Leo-Löwenherz-Chroniken · Nach wahren Erlebnissen. Die Gespräche sind liebevoll erfunden.